Skip to content

Moria Monitor

Der tägliche Blick ins Camp Moria

Camp Moria, Insel Lesbos, Griechenland: Hier leben über 19.000 Menschen, darunter viele Kinder und unbegleitete Jugendliche, unter miserablen Bedingungen, in einem Lager das für gerade mal 3000 ausgelegt ist. Zusammengepfercht von einer EU-Politik, die Migration verhindern will, vor allem aber die Ankunft von Flüchtenden in den Kernstaaten wie Deutschland und Frankreich. Der Moria Monitor bietet euch täglich Live-Berichterstattung direkt aus dem Camp – als Fundament für die immer lauter werdende Forderung nach der sofortigen Evakuierung und Landesaufnahmeprogrammen! #LeaveNoOneBehind!

Moria Monitor

Der tägliche Blick ins Camp Moria

top_line>

Für uns vor Ort

Refocus Media Labs

Refocus Media Labs ist ein Netzwerk, was gemeinsam mit Flüchtenden mediale und journalistisches Handwerk selbigen beibringt.

Die meisten Inhalte des Moria Monitors wird direkt vor Ort von Geflüchteten recherchiert und produziert.

Mehr über Refocus Media Labs

Tessa Kraan

Tessa ist seit 2016 ehrenamtlich und für humanitäre Organisationen tätig. Derzeit arbeitet Sie im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos. Sie konzentriert sich darauf reale Momente festzuhalten. Immer mit Respekt vor den Menschen.

Sie studierte Medienproduktion an der Fachhochschule in Amsterdam und hat einen Master-Abschluss in Internationalen Beziehungen und Diplomatie an der Universität Antwerpen.

Julian Busch

Julian ist freier Fotograf, der hauptsächlich in Griechenland und Deutschland arbeitet. Er konzentriert sich auf soziale und politische Konflikte.

Neben seinen Langzeitprojekten arbeitet er an Auftragsarbeiten für DER SPIEGEL, DIE ZEIT und verschiedene andere Medien in Deutschland und international.

Eine Iniatitve von:

in Kooperation mit:

Vielen Dank an:

top_line

Gemeinsam mit Menschen aus dem griechischen Lager Moria demonstrieren Aktivist*innen, in Form einer Hologramm-Demo, für die sofortige Evakuierung der Lager.

40.000 Menschen befinden sich momentan in Flücht­lings­lagern auf den griechischen Inseln, bis zu 20.000 allein im Camp Moria, obwohl dort nur Platz für knapp 3.000 Menschen ist. Die Landes­re­gierungen müssen jetzt schnell handeln. Denn wenn der Bund nicht handelt, ist es an der Zeit, dass die Bund­es­länder Verantwortung übernehmen! Menschen sollen in Deutsch­land Ruhe vor Krieg, Verfolgung und Gewalt finden, anstatt einem tödlichen Virus schutzlos aus­geliefert zu sein.

Jetzt mitmachen!

Landesaufnahme in deinem Bundesland fordern!
>

Hintergrund

Aktuell befinden sich knapp 40.000 Menschen in den Camps auf den Ostägäischen Inseln, allein um die 20.000 im Camp Moria, obwohl dort nur Platz für 3.000 Menschen ist. Wenn Entscheidungsträger*innen nicht schnell handeln, wird das Corona-Virus dort wüten und töten. Die Dringlichkeit zur Evakuierung ist so akut wie nie.

Warum Landes­aufnahme­programme?

Landesaufnahmeprogramme nach §23.1 Aufenthaltsgesetz ermöglichen es, humanitären Notlagen schnell zu begegnen. Während weder auf Bundes- noch auf europäischer Ebene Lösungen aufgezeigt werden, liegt es nun in der Verantwortung der Länder, die ihnen zur Verfügung stehenden Handlungsspielräume vollständig auszunutzen.

Mehr Hintergrund